Ein Shooting der besonderen Art – Der Junggesellinnenabschied

Wenn ich an das vergangene Jahr denke und nochmal meine Fotografieprojekte revuepassieren lassen, dann muss ich unweigerlich auch an eine Shooting-Anfrage der besonderen Art denken, meinem ersten Junggesellinnenabschied. Bereits die Anfrage war für mich schon ein besonderes Highlight. Es ging nicht um einen Junggesellinnenabschied von vielleicht 5 oder 6 Teilnehmerinnen, sondern von 11-15 Teilnehmerinnen. Viele die solche Shootings als Teil des Junggesellinnenabschieds planen, ziehen oftmals ein bis zwei Stunden im Fotostudio vor, setzen einige Gruppenposen in Szene und gehen dann zum feuchtfröhlichen Teil des Tages über. Aber nicht bei diesem Projekt. Plan war es ein Outdoor Shooting mit Ruhrpott-Charakter als Überraschung zu planen.

Flexibel planen, Kommunikation mit kurzen Wegen und Überraschungen einplanen

Der Blogartikel bezieht sich auf alle gesammelte Erfahrungswerte und nicht alleine auf dieses Shooting.

Sehr schnell war klar, dass der Junggesellinnenabschied nur an einer großen Location im Ruhrpott stattfinden kann. Nicht nur die Aspekte der Witterungsbedingungen, sondern auch 2 Alternativpläne ( Wetter, Absagen, andere Gruppen ) mussten geplant werden. Doch dann kamen die ersten Herausforderungen der Teilnehmerinnen. Im Abstand von 2-3 Wochen mussten Pläne angepasst werden oder Abläufe neugestaltet werden. Ohne engmaschige Kommunikation kann so ein Shooting nicht das bieten, was von mir erwartet wird bzw. welchen Anspruch ich an mich selbst habe.

Geduld in der Planung: Junggesellinnenabschied und der Shooting-Vertrag

Kein Shooting ohne Vertrag. Unabhängig, ob ich ein TfP-Shooting organisiere oder ein Payshooting plane, ohne einen entsprechenden Vertrag lichte ich niemanden ab. Ein Shooting für einen Junggesellinnenabschied bedeutet auch, für jede Teilnehmerin muss ein separater Vertrag vorhanden sein. Aus meiner Erfahrung aus vergangenen Shooting-Projekten heraus, führe ich alle Online Medien auf, in denen ich Ergebnisse aus dem Shooting veröffentliche. Gerade diese Punkte, in denen heutzutage die meisten mehrmals täglich Bilder ( u.a. Selfies ) hochladen und diesen Punkt dann bemängeln, sorgte dann doch schon für einige Verwunderung bei mir. Solche Überraschungen bleiben bei der Planung nicht aus. Je mehr Teilnehmer ein Shooting-Projekt benötigt, desto mehr Kommunikationsaufwand wird nötig werden. Meistens sind es Unsicherheiten, die man sehr leicht aus dem Weg räumen kann.

Shooting, Stimmung und Kontrolle behalten

Der Blogartikel bezieht sich auf alle gesammelte Erfahrungswerte und nicht alleine auf dieses Shooting.

Wenn der geplante Tag ansteht heißt es das unerwartete einzuplanen und flexibel zu sein. Ich starte meine Gruppen-Shootings immer mit einer kleinen Bilderserie, um die Stimmung zu lockern und anhand der ersten Bilder zu zeigen, in welche Richtung man sich bewegt. Gerade bei solch einer Gruppe muss man sich schnell einen Überblick darüber verschaffen, wer von der Gruppe posingsicher ist und wer noch einige Anleitung benötigt. Doch relativ schnell wird gerade das Thema ein Selbstläufer. Untereinander wird immer mehr auf die einzelne Wirkung geachtet und die Modelle unterstützen sich gegenseitig. Was man jedoch nicht außer Acht lassen sollte, als Fotograf habe ich die große Aufgabe die Stimmung oben zu halten, auf jede Einzelne zu achten und die Kontrolle behalten. Einige lustige Überraschungen in die Bilder einzubauen sorgt für viel Spaß.

Shooting-Projekt: Junggesellinnenabschied – Ein besonderes Highlight

Im letzten Jahr hatte ich das Glück 3 Junggesellinnenabschiede abzulichten. Zweimal im großen Rahmen und einmal in einem kleineren Rahmen. Man kann solch ein Shooting nicht mit einem Shooting-Auftrag zu einer Hochzeit oder einem klassischen Outdoor Shooting vergleichen. Gerade wenn man solch einen Auftrag annimmt, sollte man sich bewusst sein, dass man auch eine gewisse Animateur Aufgabe mitübernimmt. Der Junggesellinnenabschied ist ein besonderer Tag für eine Braut und hier sollte man gemeinsam das Ziel zum Erfolg führen, auch wenn der Planungsaufwand teilweise größer sein kann, doch das Ergebnis kann auch für den Fotografen ein richtiges Highlight werden.

Wie sieht es denn mit euren Erfahrungen mit Shootings während eines Junggesellinnenabschied aus? Hast du als Fotograf schon einmal einen Junggesellinnenabschied geplant und umgesetzt oder warst du schon einmal bei einem Junggesellinnenabschied beteiligt und es wurde ein Shooting umgesetzt? Mich würden eure Erfahrungen interessieren.

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