Das neue Jahr ist bereits 16 Tage alt und bisher kam noch kein neuer Blogpost von mir. Ich war nicht untätig in diesem Jahr. Bereits am ersten Wochenende ging es für mich nach Sachsen. Eine liebe Freundin von mir hatte mich bereits für Dezember in das schöne Leipzig eingeladen, doch die Vorweihnachtszeit war dann doch stressiger. So das wir das erste Wochenende im neuen Jahr terminiert haben.

Kaum war ich am Samstag Mittag in Leipzig bei kühlen knapp unter null Grad angekommen ging es dann auch direkt los. Eine spontane Idee führte uns direkt nach Eisenach und auf die Wartburg. Trotzt einer Vorwarnung, dass wir einen guten Fußweg hoch auf die Wartburg vor uns haben, konnte mich das nicht abschrecken. Das Sigma 70-200 F2,8 wurde direkt auf die Kamera gesetzt, das kleine Sigma 18-50mm F2,8 an den Gürtel befestigt und schon konnte es los gehen. Obwohl wir durch die Temperaturen mit Nebel schon auf der Fahrt konfrontiert wurden, konnte dies meinem Vorhaben kein Abbruch tun. Ganz im Gegenteil, gerade wenn ich auf einer Fototour bin oder auch ein Shooting habe, bereits bei der Betrachtung des Umfelds kommen mir schon die ersten Ideen für die Bearbeitung. Die Wartburg ist ein besonderes Erlebnis, vor allem der Weg hoch hinauf.

Historie, Aussicht und Nebel

Oben angekommen wurde ich von einer traumhaften Aussicht auf ein nebelverhangenes Eisenach begrüßt. Teilweise hatten man wirklich ein Gefühl von Mittelalter. Wenn man vor den Kanonen auf der Wartburg steht kann man die Kamera kaum noch am Gurt hängen lassen. Bei jeder noch so kleinen Drehung entdeckt man neue Eindrücke, die man sofort festhalten will. Der Gang hinein durch das Tor fördert immer neue Eindrücke zu Tage.

Jeder der mal in Sachsen oder in der Nähe von Eisenach ist, sollte sich einen Ausflug auf die Wartburg nicht entgehen lassen.  Es lohnt sich.


Vielleicht noch ein paar Worte zu der Wahl meiner Bearbeitung. Angesehen von einer grünen Ausnahme habe ich mich für einen alten Bildstil entschieden. Hiermit konnte ich die Körnung, die der Nebel hervorgerufen hat gut mit einbinden und einen künstlerischen Aspekt verleihen.

 

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