<span class="riyad_title">Pyramiden, Tourismus und Tutanchamun</span>

Urlaub ohne Kamera wäre für mich keine Erholung, sondern Stress. Pausenlos würde mich die Frage verfolgen, was wäre wenn. Sicher, in dem einen oder anderen Urlaub hätte ich die Kamera auch Zuhause lassen können, aber wenn das Reiseziel Ägypten lautet, dann steht diese Frage nicht mal im Raum. Mich plagte eher der Gedanke, welche Speicherkarten ich noch kaufen muss. :

Geplant oder voll verplant zu den Pyramiden

Ägypten war für mich schon immer ein kleiner Lebenstraum. Sei es mich auf den Spuren von Ramses, dem Zweiten zu bewegen, den großen Tempel von Karnak zu begehen, das Tal der Könige zu entdecken oder vor der Maske von Tutanchamun zu stehen und nicht zu vergessen die Pyramiden von Gizeh. Sicher ist aber auch eines, es sind Touristenhochburgen. Ich werde sicher nicht der Einzige sein, der sich mit seiner Kamera und seinen Objektiven dort bewegen wird. In der Regel recherchiere ich im Vorfeld für meine Kameratouren so viele Details wie möglich. Doch geht es um Kairo, Luxor und Gizeh außerhalb der Ferienzeit, findet man nur grobe Infos. Zur Wahl stand eine Entdeckung auf eigene Faust oder die klassischen Ausflüge. Zugegeben, ich bin im November geflogen, was unter Umständen den Zeitrahmen für Aufnahmen am späten Nachmittag einschränkte, doch wollte ich mich nicht von einer Reisegruppe zeitlich unter Druck setzen lassen. Eine Hürde, die zudem noch zu nehmen war hieß Entfernung. Mein Ausgangsort war Hurghada und bis Gizeh lag die Entfernung bei rd. 455 KM.

Sphinxen am Eingang zum Tempel von Karnak

Sei offen und du hast viel Zeit zum fotografieren, nicht nur an den Pyramiden

Mein Tipp an alle, die mit der Kamera Ägypten erkunden wollen, lasst die Planung von Zuhause aus sein. Sobald ihr im Hotel angekommen seid erfahrt ihr alles, was ihr für eure Touren wissen müsst. Für mich war es der erste Urlaub in Ägypten und bereits am ersten Abend habe ich so viele Infos erhalten und Bilder zu sehen bekommen, die es mir leicht gemacht haben. Am 2. Tag folgte das klassische Meet-and-Greet mit dem Reiseveranstalter. Seit offen und sprecht den Reiseveranstalter direkt darauf an, dass es euch wichtig ist Zeit zum Fotografieren zu haben. In der Regel werden die großen Touren 2-3 mal pro Woche angeboten und dabei ist immer eine Tour, bei denen deutlich mehr Zeit eingeplant wird, vor allem für diejenigen, die viel fotografieren wollen. Auch am Ausflugstag, wenn ihr abgeholt werdet, wendet euch an den Reiseführer und teilt ihm mit, dass ihr auch gerne mal aus dem Bus heraus fotografieren wollt, für ein kleines Trinkgeld, bekommt ihr mehr zu sehen, als wenn man nur schweigend im Bus sitzt. Erzählungen von anderen Urlaubern haben das bestätigt.

Volle Kameratasche, nur das nötigste oder reicht auch nur die Kamera?

Ich bin am liebsten auf alles vorbereitet. Kamera, Zubehör, verschiedene Objektive und und und. Lasst euch gesagt sein, dass ist völlig unnötig. Ich hatte wirklich viel dabei, doch eigentlich brauchte ich nur meine Kameras, ein Weitwinkel und ein kleines Telezoom plus ein UV und ein Pol-Filter. Nicht zu vergessen, volle Akkus und viele leere Speicherkarten. Mehr nicht. Gerade bei solchen Touren ist jedes zusätzliche Gewicht ab einem gewissen Punkt störend und ich kann euch sagen, nutzt den Platz lieber für Wasser, viel Wasser.
Ich hatte das Glück 2 Kameras dabei zu haben und musste so keine Objektive wechseln. Habt auf jeden Fall einen Blasebalg dabei. Egal wo ihr seid, ihr seid immer von Sand und Wind umgeben. Eure Kamera und eure Objektive werden es euch danken.

War das schon alles?

Nein. In Kürze werde ich hier 4 weitere Artikel zu meinem Erlebnis mit der Kamera in Ägypten veröffentlichen und verlinken, natürlich mit diversen Fotos. U.a. Hurghada Downtown, Luxor, Kairo und das ägyptische Museum in Kairo mit Tipps zur Fotografie.

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