Doerky’s Sonntagsfüller #1 – Von der Hobbyfotografie

Ab heute starte ich eine Sonntagsserie in der ihr einen Rückblick auf meine vergangene Woche erhaltet. Dabei geht es nicht nur um die Fotografie als bearbeitete Bilder an sich, sondern auch um die Gedanken und Ideen die ich damit verbinde. Unter anderem steht der heutige Sonntag bei mir unter einem bestimmten Thema.

persönliches Kennenlernen und gemeinsame Planung mit einem Model, mit der ich eine langfristige Zusammenarbeit plane.

Vor einiger Zeit wurde ich von einem Hobbymodel der besonderen Art angeschrieben. Zu Beginn standen grundsätzlich Portraits auf dem Plan. Wir besprachen unsere gemeinsamen Ideen und ich stellte ihr meine Setups vor für ein Shooting vor. Schnell stellte sich heraus, dass wir viel ausgefallenere Ideen haben als einfach nur klassische Portraits. Immer wieder kamen neuen Ideen auf. Beginnend bei der alternativen Fotografie, weiterführend zu dem künstlerischen Aspekt bis hin zur Fiktion und mythologischen Szenerien.

Heute werden wir uns zu einem ersten kennenlernen und zusammenfassen unserer Ideen treffen. Solche Treffen sind von entscheidender Bedeutung, wenn es sich um größere Projekte handelt. Wie ich bereits in meiner Serie Modelkommunikation schreib, muss die Basis stimmen vor allem wenn es um solche großen Projekte bzw. um mehrere Projekte.

kommerzielle Fotografie, TfP & Fotografie als Hobby

Immer wieder bekomme ich Anfragen für Hochzeitsreportagen, Modeshootings oder auch Erotik/Teilerotikshootings auf kommerzieller Basis. Bisher lag mein Augenmerk auf der Fotografie als Hobby und in der Peoplefotografie auf TFP-Basis. Ich befasse mich daher viel mit dem Thema Mini-/Kleingewerbe. Welche Themen müssen beachtet werden? Wie sieht es steuerlich aus? Welche Versicherungen müssen vorhanden sein? Wie hoch darf der maximale Umsatz sein? Für mich war es bisher immer „nur“ ein Hobby, auch wenn viele finden das ich deutlich mehr Professionalität an den Tag lege, als es für ein Hobby üblich sei. Jedoch ist der Reiz vorhanden meine Fotografie aus der Hobbyfotografie weiter zu professionalisieren und den Weg weiter ebnen und mich weiterzuentwickeln.

Out-of-the-Cam

Muss Bildbearbeitung wirklich sein?

Ich bin immer wieder mit diesem Diskussionsthema in der vergangenen Woche konfrontiert worden. Als ich mit der Spiegelreflexfotografie begonnen habe war alles noch Analog. Ich kaufte einen Film, brachte diesen zur Entwicklung und hielt die Ergebnisse in Händen. Sozusagen Out-of-the-Cam. Derzeit scheint dieses Thema wieder aktuell zu werden. Ich habe mir auch einige Gedanken dazu gemacht, auch wenn ich mich an den öffentlichen Diskussionen nicht beteiligt habe. Der große Vorteil der digitalen Spiegelreflexfotografie ist gerade die Möglichkeit der Selektion erstellter Aufnahmen und ggf. diese zu bearbeiten. Oftmals habe ich die Aussage gelesen, dass es unrealistisch wirkt, wenn die erstellten Aufnahmen bearbeitet werden oder das man nicht wirklich fotografieren kann, wenn man Bildbearbeitungsprogramme noch einsetzt. Darüber muss ich jedes mal schmunzeln. Wieso kauft man sich dann eine digitale Kamera und greift nicht gleich zu Analogkameras?

Fotografie und Bildbearbeitung gehört für mich einfach zusammen. Composings lasse ich jetzt einfach mal unberührt davon. Nicht immer hat man die Lichtsituation, die man für ein geplantes Shooting oder in der Tierfotografie kann man die Tiere auch nicht so anleiten, wie man es gerne hätte. In solchen Fällen wird die Bildbearbeitung einfach unabdingbar. Wenn es jedoch soweit reicht, dass das Motiv verunstaltet oder gar so verändert wird, dass man es nicht mehr wieder erkennt (Retusche der Sommersprossen, Entfernung von Malen, Narben oder des wünschten Makeups) hat es nichts mehr mit Fotografie zu tun.

Weniger ist mehr und das sorgt für wahre Natürlichkeit des Motivs.

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