Blogserie: Kommunikation für ein TFP Shooting – das Shootingprojekt

Blogserie: Kommunikation für ein TFP Shooting – das Shootingprojekt

Meine erste Blogserie dreht sich um die gesamte Kommunikation mit dem Model. Zu Beginn muss natürlich entschieden werden wie ich mit meinem zukünftigen Model in Kontakt treten möchte. Dafür gibt es viele Wege, die betreten werden können.

  • eine offensive Suche über die gängigen sozialen Netzwerke und deren Gruppen
  • Postings in Foren/Gruppen
  • Anfragen per Mail/Whatsapp/Telefonie
  • Gesuche durch Modelle in verschiedenen sozialen Netzwerken
  • die sprichwörtliche Mundpropaganda
  • persönliche Direktansprache im Real Life

Jede dieser Möglichkeiten hat für mich seine Vor- und Nachteile. Meine besten Erfahrungen habe ich in den sozialen Netzwerken gesammelt. Es war ein langer und oft nicht einfacher Weg darüber interessierte Hobbymodelle zu finden, wenn man nicht ausreichend Material zur Verfügung stehen hat, um überhaupt zeigen zu können wie man arbeitet. Also fing für mich alles damit an im privaten und beruflichen Bereich interessierte Modelle zu finden, mit denen ich meine ersten Erfahrungen sammeln konnte. Für mich war es von Anfang an ein wichtiger Aspekt klein anzufangen. Nicht nur um Erfahrungen zu sammeln, viel mehr um dadurch meinen eigenen Stil zu entdecken und weiterzuentwickeln. Über eine Gothic und Alternative Shooting Gruppe in einem sozialen Netzwerk stellte ich dann meine erste Anfrage online. Ich habe nicht wirklich mit großer Resonanz gerechnet, doch nach kurzer Zeit bekam ich direkt eine Rückmeldung von einem erfahrenen Model und dies prägte mich im Umgang mit der Kommunikation. Dazu in den kommenden Teilen dieser Blogserie mehr.

Wenn ich ein Model gefunden habe, dass meiner Meinung nach auf mein Shootingprojekt passt und die wirklich daran aktiv mitarbeiten möchte, werden die Rahmenbedingungen besprochen:

  • Details des Projekts
  • die Location
  • wird eine Visagistin benötigt, vor allem wie wird mit den Kosten (u.a. Materialkosten) umgegangen
  • Terminabstimmung
  • Begleitpersonen
  • Outfit/Styling
  • und für mich einer der wichtigen Punkte: wie wird mit Absagen durch einen Krankheitsfall, schlechten Witterungsbedingungen oder zeitlichen Engpässen umgegangen

Diese Punkte werden von mir direkt schon festgehalten und dokumentiert. Leider kam es sehr häufig vor, dass Modelle kurz vorher (manchmal sogar 1-2 Stunden vor dem geplanten Shooting) absagten. Es ist zwar enttäuschend, aber es kann immer mal was dazwischen kommen. Doch wenn bei einer neuen Terminierung wieder abgesagt wird, kommt für mich dieses Model nicht mehr in Frage. Wenn ich mit einem Model das erste Mal zusammenarbeite muss von Beginn an ein gewisses Vertrauen und vor allem Sympathie da sein. Dafür muss die Kommunikation von Anfang an stimmen. Denn schließlich baut man ein gemeinsames Projekt auf und dieses endet nicht nachdem das Shooting vorbei ist. Aber darüber schreibe ich in den kommenden Teilen dieser Blogserie.

Auch ich habe schon das ein oder andere Shooting absagen müssen. Mal war das Wetter Schuld, mal gesundheitliche Gründe und auch mal der Job. Soviel Verständnis vor allem Respekt sollte von beiden Seiten vorhanden sein, um das Projekt neu zu terminieren und nicht gleich aufzugeben. Respekt, Vertrauen und Zielstrebigkeit setzen die Pfeiler eines Projekts.

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