Blogserie: Kommunikation für ein TFP Shooting – Terminierung

Blogserie: Kommunikation für ein TFP Shooting – Terminierung

Terminierung für das Shooting:Alanya 2014
Kein Shooting ohne Terminierung. Leider glauben viele immer noch, dass man als Hobbyfotograf 24 Stunden Zeit. Ich habe noch einen normalen Beruf von daher funktionieren die meisten Shootings zeitlich nur am Wochenende oder in den Abendstunden. Abhängig welches Shootingprojekt bzw. welches Thema umgesetzt wird, kann es nötig sein einiges vorzubereiten.

  • Terminierung mit dem Model
  • Organisation und terminliche Abstimmung mit einer Visagistin, sofern nötig
  • Berücksichtung der zeitlichen Planung durch die Visagistin
  • Muss für die Location eine schriftliche Genehmigung eingeholt werden
  • zeitliche Koordination für das Shooting
  • wird ein(e) Assistent(in) benötigt
  • Muss die Location vorbereitet werden?
  • Flexibilität durch Witterungseinflüsse

Die aufgeführten Punkte kann ich natürlich nicht für jedes Projekt anwenden, doch für ein durchschnittliches Shooting sind das typische Rahmenbedingungen. Auch wenn ich versuche ein Shooting sehr strukturiert zu planen gibt es immer noch einen Punkt den man nicht beeinflussen kann und das ist das Wetter. Selbst in der Zeit von Juni bis September kann es durchaus zu einigen Regen- und/oder Gewittertagen kommen. Gerade weil ich schon oft durch Starkregen, Sturm und Gewitter Shootings absagen musste, versuche ich von Beginn an 2 Termine zu koordinieren.

Ein wichtiges Thema bei einem TFP Shooting ist auch immer wieder die Visagistin. Wird eine Visagistin benötigt? Wenn ja arbeitet sie auch auf TFP Basis mit Vertrag oder arbeitet sie ausschließlich auf Paybasis? Oftmals scheitern Shootings wirklich daran. Viele Modelle stylen sich lieber selbst, doch wenn es ein aufwendiges Shooting ist, wovon beide etwas haben, wäre ich der letzte der bei der Payvariante nicht an den Kosten beteiligt, doch bei einem Beauty Shooting wenn das Model auf eine Visa (Visagistin) besteht und sie arbeitet nur auf Paybasis, muss sich das Model um die kosten kümmern. Diese Situation ist immer wieder prekär. Für bedeutet TFP immer noch TFP und wenn eine Visa auf dieser Basis nicht arbeiten möchte, kann sie für mich nicht in Frage kommen. –> Vielleicht noch eine Anmerkung zu diesem Thema: Ich finde das beide, sowohl Fotograf als auch Model bereit dazu sein sollten, der Visa die Materialkosten zu erstatten.

 

Terminierung für die Ergebnisse:
Auch die Übergabe der Shootingergebnisse sollten besprochen sein und im Vertrag festgehalten werden. Vielleicht ein Beispiel, welches ich von vielen Modellen bereits gespiegelt bekommen habe. Es fand ein Shooting statt, es wurde ein Vertrag geschlossen und in diesem Vertrag stehen meist horrende Zeiträume von 3 Monaten, einem halben Jahr oder sogar von bis zu einem Jahr. Das ist für mich einfach eine Frechheit. Ich bin berufstätig und bisher musste niemand länger als 14 Tage auf die Ergebnisse warten. Selbstverständlich kann es auch mal durch gesundheitliche Probleme, hardware- oder softwaretechnische Probleme oder sogar aus privaten oder beruflichen Gründen zu Verzögerungen kommen, doch dann heißt es für mich dazu zu stehen und das Model darüber zu informieren.

Für mich ist eines wichtig, kein Model mit dem ich zusammenarbeite, soll den Eindruck haben ausgebeutet zu werden. Schließlich kann es immer mal sein, dass ich mit meinem letzten Model ein neues Projekt umsetzen möchte und das gilt nicht nur für das Model, sondern auch für die Visagistin.

 

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