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Die Photokina 2018 liegt nun fast 4 Wochen zurück, da wird es Zeit für ein Resümee. Erstmal muss ich zugeben, dass meine letzte Photokina deutlich länger zurückliegt sie damals für mich eher eine Messe war, um mich mit neuen Kameras der Einstiegsklasse zu beschäftigen. Doch diese Photokina richtete sich für mich mehr auf mein aktuelles Portfolio, meinen Wirkungskreis und somit auf meine Zielgruppe und die gesetzten Ziele der nächsten 1-2 Jahre aus. Diesen Fokus vor Augen (welch ein Wortspiel), verschaffte ich mir erstmal einen Überblick. Zugegeben, die Photokina ist kleiner geworden, dennoch hat sich nichts der Faszination eingebüßt. Die Stände der großen Player füllten schon fast eigene Hallen und damit meine ich nicht nur die Kamerahersteller. Der eine oder andere versuchte sich natürlich mit Quantität zu präsentieren und andere hingegen konzentrierten sich auf das Wesentliche. Doch gerade auf solchen Messen, die eine große Bandbreite bietet, freue ich mich immer neue Produkte, Hersteller und Ideen kennenzulernen. Meine Erwartungen wurden dabei auch nicht enttäuscht.

Platzhirsch vs. the little one

Zu Beginn wurde ich direkt von der imposante Canon Area in Beschlag genommen. Ein dunkles Ambiente gepaart von visuellen Eindrücken, Kameras zum Testen, Objektive, Vitrinen und geplante Vorträge. Eine gute Idee, die von vielen Playern des Markts angeboten wurden, waren Auftritt von Künstlern, Stillleben oder anderweitige Motive, zu denen entweder Live-Shootings angeboten wurden oder die Möglichkeit geboten wurde, Kameras und Objektive zu testen. Canon war für mich an diesem Tag auch ein wichtiger Anlaufpunkt. Nicht nur die neue Canon EOS R oder die beeindruckende M50, sondern auch die von mir hoch geschätzte EOS 5D Mark IV. Testen, interessante Gespräche mit anderen Fotografen führen, aber auch die klassischen Vermarktungsgespräche gehören nun mal dazu. Hier war Canon doch eher zurückhaltend, zumindest am Morgen. Auch die anderen großen Player wie Nikon, Sony, Sigma, Tamron und co. (um nur eine Auswahl zu nennen) waren ähnlich imposant unterwegs. Doch müssen es immer die Global Player sein? Kleine asiatische und europäische Hersteller wussten auch durch ihre kleinen Messestände zu beeindrucken. Hier ein Filter testen, dort ein Stativ auf Robustheit mit dem Vertreter der Firma testen, die neueste Beleuchtungs- und Blitztechnik kennenlernen oder die neuesten Kamerataschen, Koffer oder mit den Akkuherstellern über Fragen, Schwierigkeiten oder Situationen zu diskutieren. Enttäuscht wurde ich nicht. Doch konnte ich auch überzeugt werden? Das war leider weniger der Fall. Bei Gesprächen und Diskussionen waren manchmal die Großen nicht so gut vorbereitet, wie ich es mir gewünscht hätte. Gerade solche Faktoren entscheiden über den Kauf, den Gedanken eines Systemwechsels oder auch das weitere Vorgehen, im Hinblick auf Investitionen.

Nina, Pavel, Miho, Calvin, Carmen, Wedding Zone, die Vorträge und Events

Alle Großen der Fotografie waren natürlich auch vertreten. Sei es für einen kurzen Smalltalk, deren Vorträge und Events oder auch einfach nur um sich auszutauschen oder sie kennenzulernen. Hier konnte ich viel Input mitnehmen oder die eine oder andere Inspiration aufnehmen. Die Arbeitsweise genauer kennenlernen oder auch interessante Punkte beim Umgang mit Dauerlicht (Dank Nina), interessante Arbeitsweisen in Photoshop (Dank Miho und Pavel), das intensiv beleuchtete Thema der Hochzeitsfotografie (Dank Carmen und Ingo) oder auch den einen oder anderen Tipp zum Social Media Umgang (Dank Calvin) aufnehmen. Gerade diese Events und Vorträge machen für mich die Photokina aus. Oft kann aus dem einen oder anderen Gespräch im Anschluss ein Quell neuer Ideen entstehen.

Für mich war gerade die Wedding Zone ein wichtiger Punkt auf der Photokina. Genau hier war mein Anlaufpunkt für wichtige Kriterien meiner Zielgruppe. Sei es neue Fotobücher für Hochzeiten, neue Materialien oder auch Kollegen aus der Hochzeitsfotografie wiederzutreffen oder neue kennenzulernen und sich auszutauschen.

Mein Fazit

Die Photokina war für mich ein wirklich gelungenes Event. Neue Produkte und Firmen kennenzulernen ist jetzt keine Besonderheit auf einer Messe. Doch für mich steht vor allem das Thema Netzwerken auf dem Plan. Gerade hier kann man wichtige Kontakte schließen oder auch die eigenen Themenbereiche durch Kooperationen ausbauen. Die nächste Photokina steht schon im nächsten Jahr an. Für mich wird auch diese ein absoluter Pflichttermin werden.

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